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Ratgeber - Hygiene und Milben

Hausstaub & Milben - Die Geisel vieler Allergiker

Nicht nur Milbenkot und andere Verschmutzungen lassen die Matratze altern. Tatsache ist, es gibt in unseren Haushalt keinen Gegenstand, den wir länger und intensiver nutzen als die Matratze auf der wir liegen.Im Schlaf repariert sich der Körper von innen, Stoffwechselvorgänge aktivieren sich, Muskeln werden aufgebaut, das Körperfett abgebaut und Zellen erneuern sich. Weitgehend kann man den Schlaf auch als "Reparaturzeit" des Körpers verstehen.
Schlafen sie jede Nacht schlecht, durch Schmerzzustände, Verspannungen, Gelenkschmerzen usw. - schieben sie ein ständiges Schlafdefizit vor sich her. Das macht müde, schlapp und letztendlich die Seele krank.
Im Hausstaub befinden sich die unglaublichsten Stoffe, unter anderem: Arsen, Barium, Strontium und Zinn. Meist ist die Konzentration so gering, dass sie bei regelmäßigem Putzen keine Krankheiten auslösen. Schwieriger wird es da schon mit Milben. Diese sind schuld an der weit verbreiteten Hausstauballergie.
Die Auslöser für die Allergie sind nicht die kleinen Tiere selbst, sondern ihr Kot. Hausstaubmilben leben überall dort, wo sie Hautschuppen von Menschen, Feuchtigkeit und Wärme finden. Bevorzugter Tummelplatz ist also das Schlafzimmer und hier vor allem das Bett. Da die Hausstauballergie - anders als bei den meisten Allergien - von der Menge der Milben-Exkremente abhängt, muss die Anzahl der unerwünschten Haustiere so gering wie möglich gehalten werden. Ein Allergie-Betroffener merkt die Belastung zum Beispiel beim Betten-Aufschütteln oder auch beim Staubsaugen. Es kann ein Niesanfall sein oder eine Bindehautreizung. Die Hausstauballergie kann aber auch Dauerschnupfen auslösen, allergisches Asthma und Schübe von Neurodermitis. Mit Milben sollte man also nicht spaßen, sondern sie weitestgehend reduzieren. Das gilt auch für Gesunde, denn das Heimtückische an Allergien ist: Sie kommen plötzlich und unerwartet, sie kündigen sich nicht erst vorsichtig an.

Hier einige wichtige Tipps:

  • Milben machen zwischen Kunst- und Naturfasern keinen Unterschied; sie gedeihen überall prächtig. Allerdings gibt es für Allergiker geeignete Matratzen, welche dieses Problem durch die Beschaffenheit der Materialien etwas mindern.
  • Gute Ergebnisse der Milben-Verminderung erreicht man durch allergenundurchlässige, milbendichte Matratzenbezüge. Die Hülle muss die Matratze komplett umschließen, Spannbezüge nützen nichts. Um den Schlafkomfort nicht zu beeinträchtigen, muss die Hülle wasserdampfdurchlässig sein und den Wärmeaustausch gewähren.
  • Günstig für Allergiker sind Zudecken und Kissen aus waschbaren synthetischen Materialien. Sie sollten bei mindestens 60° gewaschen werden können.
  • Wenn Sie sich an- oder auskleiden: Machen Sie das am besten im gefliesten Bad, das man gut nass wischen kann. Denn beim An- und Ausziehen reiben sie abgestorbene Hautteilchen ab und verstreuen sie in der Umgebung. Damit liefern Sie den Milben neue Nahrung!
  • Lüften sie regelmäßig, um Feuchtigkeit zu vertreiben.
  • Die Zimmertemperatur sollte 18° bis 20° C nicht überschreiten.
  • Waschen sie die Bettwäsche häufig.

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Letzte Aktualisierung: 23/10/17 - Schlafstudio Löbau - Görlitzer Straße 19 - 02708 Löbau - Tel.: 0 35 85 / 46 81 176 - Fax: 0 35 85 / 46 81 179