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Kleines Matratzen - Lexikon

Federkernmatratze

Federkernmatratzen bestehen aus einem Stahlfederkern. Dieser ist von Polstermaterialien wie Baumwolle, Rosshaar oder Schaumstoff umgeben. Das Mikroklima von Federkernmatratzen ist oft gut, dafür lässt ihr Liegekomfort schnell nach. Man unterscheidet drei Arten von Federkernmatratzen:

  1. Bonnell-Federkernmatratzen: Sie sind sehr preiswert und bestehen aus einem System von Federkernen, deren Federn nur ganz oben und ganz unten an einem Gitter befestigt sind. Matratzen von diesem Typ sind kaum punkelastisch.
  2. Taschenfederkernmatratzen: Sie sind etwas teurer, dafür ist jede Feder in eine Tasche eingenäht. Diese sind so untereinander verbunden, dass nur die belasteten Federn nachgeben und somit eine hohe Punktelastizität erzielt wird.
  3. Tonnentaschenfederkernmatratzen: Sie haben im Unterschied zur Taschenfederkernmatratze bauchige Metallfedern. Deshalb sind sie flexibler als Taschenfederkernmatratzen.

Luftkernmatratzen

Luftkernmatratzen sind so ähnlich aufgebaut wie Federkernmatratzen. Anstelle des Federkerns besitzen sie aber zwei Luftkerne, deren Härte sich durch das Aufpumpen und Ablassen von Luft einstellen lässt. Der Vorteil dieser Matratzen ist, dass sich der Härtegrad regulieren lässt. Dafür bieten sie keine Punktelastizität und leiten Feuchtigkeit schlecht ab. Dadurch kann sich Schimmel bilden.

Latexmatratzen

Latexmatratzen bestehen aus einer Mischung von Natur- und Syntheselatex. Je mehr Naturlatex eine Matratze enthält, desto besser ist ihre Qualität. Denn die Elastizität von Syntheselatex nimmt schneller ab als die von Naturlatex. Reine Naturlatexmatratzen gibt es aber nur selten. Latexmatratzen haben den Vorteil, dass sie relativ staubfrei sind und bei guter Pflege nur selten von Milben befallen werden. Außerdem ist ihre Punktelastizität hoch. Ein Nachteil ist, dass sie oft schwer und unhandlich sind.

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen bieten eine ähnliche Elastizität wie Naturlatexmatratzen. Wegen ihrer groben, zufälligen Porenstruktur sind sie sehr feuchtigkeitsdurchlässig und atmungsaktiv. Weitere Vorteile: Sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste, sehr gute Punktelastizität, bei entsprechender Pflege geringe Anfälligkeit für Milbenbefall. Ein Nachteil von Kaltschaummatratzen ist, dass sie ohne feuerhemmende Zusatzstoffe oder schwerentflammbaren Überzug ein Brandrisiko sind.

Viskoelastische Matratzen

Matratzen dieses Typs sind auch unter dem Markennamen "Tempur" bekannt. Viskoelastische Matratzen passen sich dem Körper gut an, indem die Körperwärme ein Einsinken in die Matratze bewirkt. Ändert sich die Liegeposition wieder, stellt sich nur langsam die neue Form ein. Je nachdem, wie oft die Schlafposition gewechselt wird, hat dies gewisse Vorteile, aber auch Nachteile. Außerdem sind "Tempur"-Matratzen relativ teuer.

Naturmatratzen

Diese Matratzen bestehen ausschließlich aus Materialien, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Naturlatex, Kokosfasern, Rosshaar, Stroh oder Seegras. Diese Materialien werden meist in Matten von einem bis zwölf Zentimeter Stärke vorgefertigt. Durch die Kombination verschiedener Schichten lassen sich bei der fertigen Matratze unterschiedlichste Härtegrade erzeugen. Ein Nachteil ist, dass Naturmatratzen sehr viel Pflege brauchen. Zudem passen sie sich schlecht an den Körper an. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich in der Matratze eine Kuhle bildet.

Härtegrad von Matratzen

Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Dabei unterscheidet man H1, H2, H3 und manchmal auch H4. Die Härtegrade sind nicht genormt, das heißt sie können sich je nach Anbieter unterscheiden. Für die Auswahl der passenden Matratzenhärte wird meist das Körpergewicht des Kunden herangezogen, zum Beispiel:

  • H 1 = weich für Menschen bis 60 kg Körpergewicht
  • H 2 = mittel für Menschen bis 80 kg Körpergewicht
  • H 3 = hart für Menschen über 80 kg Körpergewicht

Punktelastizität

Die Punktelastizität ist eines der wichtigsten Beurteilungskriterien für die Liegeeigenschaft einer Matratze. Sie steht für die optimale Matratzenanpassung am kleinsten Punkt, beispielsweise an der Ferse. Eine punktelastische Matratze gibt also überall dort nach, wo sie belastet wird. Damit wird eine ideale Druckverteilung erreicht.

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Letzte Aktualisierung: 23/10/17 - Schlafstudio Löbau - Görlitzer Straße 19 - 02708 Löbau - Tel.: 0 35 85 / 46 81 176 - Fax: 0 35 85 / 46 81 179